Journal of the American Viola Society / Vol. 38, Summer 2022


Wonderful day-wonderful program
(...)The program was beautifully selected. The Schoenfield was the PERFECT closer. And these guys played the socks off it. I thought I was going to hear three stuffy classical musicians. But they had such pizzazz! I loved it.
(Karl Middleman, Philadelphia, 6.3.16) 


Gesungene Kostbarkeiten von Hugo Wolf
(...)Die 46 volkstümlichen italienischen Texte in der Fassung Paul Heyses sind ein Kompendium konträren menschlichen Empfindens — und in Wolfs Vertonungen eine Schatzkammer poetisch-lyrischer Musik von sensibelster und intimster Gestaltungsintensität und -dichte. Da war die barocke Uni-Aula der optisch wie akustisch rechte Ort, um den textlichen wie musikalischen Feinheiten des Zyklus angemessenen Klang zu verleihen. Dafür konnten mit Lisa Henningsohn (Sopran), Thomas Rettensteiner (Bariton) und Stephanie Hoernes (am Flügel) Künstler gewonnen werden, die mit der spezifischen Materie vertraut waren. Das betraf sprachliche Akkuratesse und dezidiert rhetorische Gestik ebenso wie das Gespür für plastischen Erzählton und — vor allem — melodische „Realistik“. Von der dynamischen Spannweite zwischen wehmutsvoller Lyrik, Ironie oder auch Drastik und dramatischer Szenerie ganz zu schweigen. (...) Vielbeschäftigt und souverän am Flügel: Stephanie Hoernes. Ein so notwendiges wie lohnendes Plädoyer für Hugo Wolf.
(Ostsee-Zeitung, 18.11.15)


Duo AltoPiano auf Schloß Neugattersleben
(...)Beide Künstlerinnen, seit vier Jahren als Duo auf den Konzertbühnen, präsentierten eine hohe Vollkommenheit des Zusammenspiels. (...) Ein Konzert, das vom Publikum mit lang anhaltendem Beifall honoriert wurde."
(Mitteldeutsche Zeitung, 8.12.14)


Die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle
Ein großartiges Konzert. Eine großartige Pianistin. Wieder einmal hat die Sickter Kulturinitiative ein musikalisches Angebot präsentiert, das anspruchsvoll war und Genuß bot.(…)Die Pianistin Stephanie Hoernes hinterließ nachhaltigen Eindruck.
Die gebürtige Innsbruckerin stellte ihrem Publikum die Sonate D-Dur, op.53 von Franz Schubert und die Sonate f-moll, op.5 von Johannes Brahms vor. Dabei beeindruckte Hoernes, die derzeit Klavier an der Hochschule für Musik in Dresden und Liedbegleitung an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” lehrt, mit ihrem virtuosen Fingerspiel auf der Tastatur. (…)
Kraftvoll beschwingte Ausgelassenheit bestimmten die von ihr interpretierten Sonaten, aber auch große Ruhe. Mit anmutiger Leichtigkeit und tiefem Ernst charakterisierte Stephanie Hoernes die beiden eher selten gespielten Sonaten der Romantik. Mit jeder Tonfolge belegte sie die absolute Harmonie zwischen sich und ihrem Instrument, einem österreichischen Bösendorfer-Flügel.
Mit großem Gefühl arbeitete sie in der Sonate von Schubert den melodisch-harmonischen Reichtum heraus. Es gelang ihr, Sequenzen großer Innigkeit niemals sentimental werden zu lassen, und überschäumende Dramatik in die Fülle melodischer Vielfalt bei einem immer wiederkehrenden Thema einzubinden.
Hoernes bot in ihrem Herrenhauskonzert ein Bouquet an Sensibilität und musikalischer Noblesse. (…)
Von Stephan Querfurth, © Braunschweiger Zeitung, 17.10.2005



Minister bewährt sich als Märchenerzähler
Mit viel Verständnis für Wort und Musik war Kultusminister Hans-Robert Metelmann ein würdiger "Dritter" neben der hochspannend und originell musizierenden österreichischen Pianistin Stephanie Hoernes und dem mecklenburgischen Bariton Lars Grünwoldt, der schon neben Jochen Kowalski an der Komischen Oper sang, bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg auftrat, derzeit an der Hamburgischen Staatsoper engagiert ist und fest in der Tradition des wortverliebten, exakt akzentuierenden Sängers steht. Ihm gelang es im Sinne Brahmsscher musikalischer Form die zu tiefst menschlichen Empfindungen von Liebe und Treue, Schmerz und Verzweiflung, Hoffnung und Trost so einfach und innig zu gestalten, dass das Festspielpublikum zugedeckt wurde wie mit chiffonleichtem Gewebe
© Bea Bernstein Nordkurier 7/2006



Kunstgenuss
Ein Märchen aus Musik und Literatur verzaubert Besucher der Festspiele M-V Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Dass es auch in Uecker-Randow Liebhaber der Romantik gibt, das bewiesen die zahlreichen Besucher im gut gefüllten Saal der Botschaft der Wildtiere in Klepelshagen am Freitagabend. Sie konnten sich von der „Wundersamen Liebesgeschichte der Magelone und des Grafen Peter aus der Provence“ verzaubern lassen. Mit der Musik von Johannes Brahms und dem Text von Ludwig Tieck verstanden es die Pianistin Stephanie Hoernes, der Bariton Lars Grünwoldt sowie Hans Robert Metelmann, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zu fesseln. Es war ein Kunstgenuss aus einem Guss, kamen die Besucher ins Schwärmen. Selbst das Zwitschern der Schwalben in dem rustikal gestalteten Saal schien sich mit einzureihen in die poetischen Bilder der Musik und der Rezitation, in denen die ganze Natur belebt und beseelt dargestellt wurde.
© Nordkurier 7/2006